Was jetzt passiert ...


Dienstag, 26. Juli 2016. Kurzer Break und doch keine Atempause. Zwei Jahre T&K.
Nach zwei Jahren Selbstständigkeit kann ich mittlerweile eine durchaus positive Bilanz ziehen – und in den vergangenen sechs Monaten ist entsprechend viel passiert. Für zwei Kölner Agenturen durfte ich diverse Textaufträge im Corporate-Publishing-Bereich erledigen, für die KLUBKOMM die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen, für die Booking-Agentur KONTOR FÜR KUNST UND KULTUR bewarb ich die Aktivitäten des Künstler-Duos STENZEL & KIVITS, für Kunden der Webagentur IR INTERACTIVE textete ich komplette Websites und weiterhin zählt die PLAKATUNION zu meinen festen Kunden. Nun folgt eine klitzekleine Auszeit ohne echten Urlaub – manche Jobs lassen sich einfach nicht komplett unterbrechen – und mit dem 8. August starte ich in das dritte Jahr meines Freelancer-Abenteuers. Zwei Jahre Severinstraße 80 kann ich dann auch feiern. Und es fällt ein äußerst spannender Startschuss in ein neues Projekt, das ich anschieben konnte und auf das ich mich extrem freue. Das Foto deutet wenig an, und noch will der Gartenzwerg nichts kundtun. Nur soviel sei verraten: es geht um neue Wege, die Geschichte spielt in Nippes und ich schreibe sie auf.

... und was bisher geschah:


Freitag, 26. Februar 2016. Hohes Newsaufkommen führt zu Rückstau der Meldungen.

Heute: Klubkomm e.V.
Fast ein halbes Jahr ohne Eintrag – ein Umstand, der nicht mangelnden Inhalten, sondern verschwindend geringer Zeit geschuldet ist. Denn viel ist in den letzten Monaten in meinem Einmannbetrieb passiert. An erster Stelle sei hier verkündet, dass ich im nunmehr zweiten Monat erfreulicherweise die Öffentlichkeitsarbeit für die KLUBKOMM übernommen habe. Vereinzelt war ich für den Verband der Kölner Clubs und Veranstalter e.V. schon in 2015 tätig. Seit Januar nimmt der Job nun an Fahrt auf und wir haben viel vor in diesem Jahr. Über die Zusammenarbeit freue ich mich ganz besonders, da ich damit wieder verstärkt in einem Metier tätig bin, mit dem ich seit langer Zeit beruflich wie privat eng verbunden bin. Weitere News folgen an dieser Stelle in Kürze. Schnell sei noch erwähnt, dass natürlich auch meine kleine Radioshow LET THERE BE MUSIC auf 674.fm weiterhin existiert: erst heute habe ich die vergangene Sendung vom Karnevalsfreitag ins Netz geladen. Und so nimmt Job für Job hier seinen aufregenden Lauf ...

Freitag, 11. September 2015. Meat & Greet mit der PLAKATUNION.
Zum zehnjährigen Jubiläum der PLAKATUNION geht ein Burgertruck des Kölner Street-Food-Anbieters Raph's BBQ auf zehntägige Tour durch Deutschland und besucht auf 14 Stationen wichtige Kunden und Partner des drittgrößten Anbieters für Außenwerbung. Zum Höhepunkt am 11. September – der abschließenden Party auf dem Gelände der PLAKATUNION – reise auch ich nach Hagen, um die Feierlichkeiten in Bildern für die Facebook-Seite des Unternehmens festzuhalten. Die Peanutbutter-Bacon-Burgerkreation und das "Pulled Pork" von Raphael Rütt samt der umwerfenden Barbecuesacue sind ein echtes Erlebnis und der Abend an der Rohrstraße fällt unter die sehr angenehmen Seiten meiner Arbeit. Derzeit entsteht an meinem Rechner zusätzlich ein kleines Filmchen, das die zwei Wochen der Tour in Ton und Bild festhalten wird.

Dienstag, 8. September 2015. Für Swiss Life bei BMW in München.
Leider geht das Projekt der Swiss Life namens "100 Mitarbeitende besuchen 100 Kunden" in den nächsten Monaten zu Ende, aber heute darf ich für den Baseler Versicherungskonzern noch einmal nach München reisen. Mit dem Fotografen Markus Altmann aus Berlin treffe ich auf ein Team der Bavaria Wirtschaftsagentur – einer Abteilung der BMW Group –, die weltweit für das Management der sogenannten "Employee Benefits" zuständig ist. Es folgt ein sehr interessanter Einblick in die Arbeit des weltweit agierenden Big Players und seinem recht vorbildlichen Umgang mit den Mitarbeitern. Nach dem Besuch des Teams kommen wir in den Genuss einer exklusiven Führung durch die BMW Welt und das Museum das Autobauers. Wirklich atemberaubend gestaltet sich für mich die Besichtigung des Montage-Werks am Olympiapark – acht gleichzeitig schraubende und schweißende Roboterarme an einer Station wirken faszinierend und ein wenig beängstigend zugleich. Auf die beiden nächsten Termine für die Swiss Life freue ich mich jetzt schon – dann wieder in meiner Nähe in Köln und Hürth.

Freitag, 7. August 2015. Relaunch von LET THERE BE MUSIC.
Meine kleine Internet-Radiosendung auf 674.FM läuft nun seit genau zwei Jahren. Zeit für ein kleines Facelifting. Zum einen verschieben wir die Ausstrahlung auf einen Freitag Abend, zum anderen erweitere ich die Sendezeit von "Let There Be Music" von zwei auf drei Stunden. Zudem fällt endlich die Entscheidung, die Ein-Mann-Personality-Show in eine Art Talk-Format umzuwandeln, indem ich mir Gäste ins Studio am Aachener Weiher einlade. Meine erste Zusage freut mich besonders: Sten Servaes von der Kölner Band KLEE kommt vorbei und aus drei geplanten Stunden wird ein ausufernder Abend bis halb Zwei in der Nacht. Ob uns am Ende überhaupt noch jemand zuhört, ist nicht überliefert. Nachhören lässt sich das waghalsige Experiment des gemeinsamen Musikhörens nach wie vor unter diesem Link in die Mixcloud – Teil Zwei findet sich hier.

Dienstag, 14. Juli 2015. Noch mehr Kölner Musiker: ein Wiedersehen mit KLEE.
Autor, bleib bei deinen Leisten: Musik! Musik! Musik! Nach längerer Zeit treffe ich die von mir recht stark verehrte Kölner Band KLEE wieder – mit dem Auftrag, die Albuminfo zur kommenden Veröffentlichung der Musiker zu verfassen. Die Freude auf meiner Seite ist riesig, zumal die CD nicht einfach das nächste Album der Band darstellt, sondern ein musikalischer Sommerausflug ist, bei dem Suzie Kerstgens und Sten Servaes beliebte deutsche Schlager der sechziger und siebziger Jahre in ein Bossa-Nova-Gewand stecken. Sehr ungewöhnlich und für einen Fan wie mich im ersten Moment eine Umgewöhnung, mit der sich überraschend schnell anfreunden lässt, weil KLEE wie immer ein tiefgreifendes Gefühl für die Sache entwickelt haben. Songs wie "Und immer wieder geht die Sonne auf" von Udo Jürgens oder "Barfuß im Regen" von Michael Holm erfahren dadurch eine große Wärme. Ich bin begeistert und kann im Text entsprechend hochjubeln, wie es sich für einen "Waschzettel" gehört.

Freitag, 12. Juni 2015. Swiss Life: Ein Tag mit Björn Heuser.
In diesem Jahr setzt sich meine Mitarbeit am Projekt "100 Kunden besuchen 100 Mitarbeiter" des Schweizer Versicherungskonzerns "Swiss Life" fort. Der bereits dritte Termin in diesem Jahr nach einem Besuch in meiner Harzer Heimat und im weit entfernten Görlitz lässt mich in Köln weilen. In Ehrenfeld und Bickendorf treffen wir auf den Liedermacher Björn Heuser. Der Mann füllt jeden Freitagabend das Brauhaus "Gaffel am Dom" und bringt bei seinem Mitsingkonzert bis zu 1000 kölsche Kehlen zum Klingen. Ab und an macht er das Gleiche im Rheinenergie-Stadion – und demnächst sogar in der Lanxessarena. Sehr beeindruckend! Musikalisch haben wir Schnittstellen, aber mit Sicherheit auch arg unterschiedliche Interessen. Umso schöner, dass die Chemie voll stimmt, auch weil uns mit dem Phänomen des "Gemeinsamen Singens" ein Thema eint. Der entstandene Artikel vom Kundenbesuch ist leider nur für das Intranet der Swiss Life bestimmt und kann daher nicht verlinkt werden.

Dienstag, 5. Mai 2015. FIT.köln: Kick-Off an den Jahnwiesen.
Für die neue, großartige Sportinitiative "FIT.köln" übernehme ich gemeinsam mit meinem Büropartner Johannes Keil die Pressearbeit. Drei Kölner Jungs von der Agentur "local10 Event and Travel" und "ago.sport" setzen eine prima Idee in die Tat um: viermal wöchentlich gibt der Profi-Fitnesscoach Kenneth Buwing ein einstündiges Training für alle Fitnesstypen zum Besten – montags und mittwochs am Tanzbrunnen, dienstags und donnerstags an der Jahnwiese. Das Beste daran: den Teilnehmern entstehen keine Kosten, die stattdessen von Sponsoren getragen werden. Frei nach dem Motto: "Fitness darf keine Frage des Geldes sein". Veranstaltungshinweise, Einladungen zum Event, Koordination der Anfragen bis hin zur Pressebetreuung vor Ort gehören zu unseren Aktivitäten. Aufregend: Die "Lokalzeit Köln" ist am Start und sendet live vom Geschehen. Im Spätsommer ist geplant, die Initiative auch außerhalb Kölns zu starten. Ein gutes Gefühl und großer Spaß, Teil des Abenteuers zu sein!

Montag, 4. Mai 2015. Let There Be Music 22.
Endlich wieder live im Studio von 674.FM. Die Mai-Ausgabe von "Let There Be Music" gerät weitgehend so, wie ich mir meine Radiosendung immer vorgestellt habe, dank einer wunderschönen Playlist in perfekt zugespitzter Dramaturgie. Auch die Moderation läuft in weiten Teilen so, wie ich mir es in jeder Sendung wünschen würde. Für das klassische Formatradio drifte ich in zu vielen Momenten von der Straße der Vernunft weit ab, aber dafür ist ja weder Sender, noch meine Sendung gemacht. Wir wollen freigeistiges Radio, wildes Radio, neues Radio. Und wir wollen Spaß, gepaart mit ungewöhnlicher oder einfach nur großartiger Musik. Wer das noch einmal nachhören möchte, klickt hier den korrekten Link.

Dienstag, 7. April 2015. So viele Neuigkeiten ...
Seit drei Monaten kein Eintrag, und doch ist so vieles passiert: Zum einen möchte ich ich hier nicht unerwähnt lassen, dass ich Mitte Februar zum zweiten Mal Papa geworden bin und wir daheim nun zu Viert sind – ein großartiges Familiengefühl! Seitdem habe ich auch im Job mehr denn je zu tun. Neue Kunden kommen hinzu, aufregende Aufgaben tummeln sich auf meinem Schreibtisch – und bringen mitunter weite Reisewege mit sich. Mitte März war ich für das Swiss-Life-Projekt in Görlitz unterwegs. Übrigens eine wirklich sehenswerte Stadt am anderen Ende des Landes. Beeindruckend war, dass wir Zutritt zum Görlitzer Kaufhaus hatten, das derzeit eigentlich leersteht und vor zwei Jahren als Kulisse für den Film "Grand Budapest Hotel" diente, wie Kenner dem Foto entnehmen können. Derweil in Köln konnte ich meine Radioshow "Let There Be Music" im März und April leider nicht live aus dem Studio senden – erschienen sind dennoch beide Ausgaben, wie sich hier nachhören lässt. Besondere Freude bei meinen Jobs hat mir die Rückkehr in den klassischen Kultur-Journalismus bereitet. 2015 nimmt seinen turbulenten Lauf. Ich renne mit! Yeah!

Dienstag, 27. Januar 2015. Komm nach Hagen.
Mein Weg zu einem neuen Kunden führt mich heute in die Peripherie von Hagen, an den Rand des Ruhrpotts. Die Stadt ist gemeinhin nicht gerade als schön verschrien, aber ich genieße meine Fahrt ins Industriegebiet. Bei aller Tristesse haben solche Gegenden für mich auch immer etwas seltsam Vertrautes – vielleicht weil sie sich seit jeher so ähneln, wie es Fußgängerzonen heute tun. Im Stadtteil Lennetal sitzt die PLAKATUNION, die vor zehn Jahren als Zusammenschluss von zwölf unabhängigen Mittelständlern der Außenwerbung entstand. Mittlerweile gehört das Unternehmen mit rund 25.000 Werbeflächen in ganz Deutschland zu den führenden Namen in der Out-Of-Home-Werbung und mit dem 1. Februar werde ich für die PLAKATUNION als Pressekontakt zuständig sein. Ein für mich ganz neues Metier, auf das ich mich außerordentlich freue. Bei der Rückfahrt verzichte ich auf den Besuch des ortsansässigen Imbisses, vor dem ich freundlicherweise seitens der Mitarbeiter der PLAKATUNION gewarnt werde. Ebenso entscheide ich mich an der Autobahnraststätte Kucksiepen für eine Weiterfahrt, da sie von McDonald's belagert ist (Foto), wenngleich die gastronomische Alternative später bei Remscheid nicht viel gesünder auszufallen scheint. Nahrungssuche auf deutschen Autobahnen und in Industriegebieten: ein hoffnungsloses Thema für sich.

Montag, 5. Januar 2015. Let There Be Music 18.

Auch meine kleine Personality-Show auf 674.fm geht ins neue Jahr – so wie das sein muss natürlich mit einem kleinen Relaunch. Das beliebte Single-Malt-Tasting fällt dank guter Vorsätze für 2015 weg, unser Haushalts-Experte Gustav Gruber ist durch ein tragisches Ereignis nicht mehr mit von der Partie und das Vorhaben, nicht länger mit doofen Flachwitzen zu punkten, möchte ich wenigstens bis zur Februar-Ausgabe durchhalten. Musikalisch bleibe ich mir dabei hochkarätig und wild treu. Von Schlagerperlen der sechziger Jahre wie Trude Herr bewege ich mich beschwingt tänzelnd über die Siebziger-Jahre-Leichtigkeit eines Steve Harley hin zu treibendem Chicago-House a la Paul Johnson und zeitgemäßem Indiepop von Jens Lekman oder The XX. Am Ende bin ich wieder mit einem runden Programm zufrieden, doch das Single-Malt-Tasting darf demnächst gerne zurückkehren. Vielleicht ja schon in der nächsten Ausgabe, die live am Montag, 2. Februar 2015 auf 674.fm über den Netz-Äther geht. Und an dieser Stelle darf ein Hören der Januar-Sendung gerne via Online-Stream nachgeholt werden.

Freitag, 2. Januar 2015. Jahr der Ziege.

Ein neuer Kalender! Ich wünsche allen,

mit denen ich zusammen arbeite, lebe,

lache und kommuniziere nur das Allerbeste,

viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2015!

Sonntag, 30. November 2014. Dann lauf ich zum Teller hin ...

Kurzfristig kommt ein überraschender Job am ersten Adventssonntag herein. Für den Bund der Katholischen Jugend darf ich dem 1. Bundesweiten Nikolaustreffen in der Südstadt-Kirche St. Johann Baptist beiwohnen. Das ist der Kirchturm auf der Severinstraße, der vor einigen Jahren mal zum schiefen Turm vom Vringsveedel wurde, da er sich ein paar Zentimeter gen Westen neigte – KVB-Nord-Süd-Stadtbahnbau sei Dank. Dort treffen sich an diesem verkaufsoffenem Sonntag 50 Nikolaus-Darsteller aus ganz Deutschland samt ihrer Engel und Knechte, um gemeinsam über die Hintergründe und Ziele des Heiligen Nikolaus zu diskutieren und die frohe Botschaft des Schenkens und der Wertschätzung von Kindern weiterzugeben. Ein sehr schönes Ziel, ein sehr stimmungsvoller Nachmittag – und ich mittendrin mit dem Ziel, am nächsten Tag eine kleine Reportage über das Treffen abzuliefern, die der BDKJ an Kirchenzeitungen und sonstige Medien weiterleitet. Meine freie Tätigkeit führt mich mitunter zu sehr außergewöhnlichen Geschehnissen ...

Montag, 13. Oktober 2014. Münchenbesuch.

Ein weiterer Kundenbesuch für die Swiss Life beim Brandingexperten Jon Berndt ermöglicht mir einen kurzen Aufenthalt in  München. "Weltstadt mit Herz" war bis 2005 der offizielle Marketing-Slogan der Metropole, aber in vielen Momenten schimmert dieser Anspruch noch durch. Am Sonntag vor dem Job geht's mit dem Flieger hin, ich treffe Freunde, brotzeite im Englischen Garten, durchquere die Altstadt im Zeitraffer, treffe Karl und Liesl auf dem menschenleeren Viktualienmarkt, lasse zwei Straßen weiter Hundertschaften von Marathonläufern an mir vorbei rennen. Die obligatorische Weißwurst wartet bei Luigi im Hofgarten auf mich, weil München ja als nördlichste Stadt Italiens gilt. Früher dachte ich immer, Köln würde diese Funktion gerne ausfüllen wollen. Der Kundenbesuch am Montag bringt interessante Aspekte des "Human Brandings" mit sich ("Die stärkste Marke sind Sie selbst!") und ein aufschlussreiches Interview macht den Auftrag und Aufenthalt rund. Auf dem Rückflug am frühen Montagabend beschert mir der westliche Horizont ein spektakuläres Farbenspiel. Sehr schön!

Mittwoch, 17. September 2014. Zu Gast beim Vizekapitän der Fortuna.

Für das Projekt "100 Mitarbeiter treffen 100 Kunden" der Swiss Life besuche und interviewe ich den mittlerweile vierten Protagonisten. Dieses Mal treffen wir Sebastian Zinke, Profi-Fußballer des SC Fortuna Köln. Die spielen mittlerweile wieder in der dritten Liga und Zinke lässt sich nach einer Verletzungspause durch einen Bandscheibenvorfall derzeit beim Physiotraining wieder fit machen. Ein sympathischer, witziger Kerl, der uns bereitwillig Rede und Antwort steht und für ein parallel gedrehtes Video jede neue Einstellung wohlwollend über sich ergehen lässt – trotz der ordentlichen Wärme am heutigen Kölner Spätsommertag. Beim Anblick des Trainings des gesamten Kaders auf dem Nebenplatz hätte ich gerne die ein oder andere Übung mitgemacht. Witzigste Begegnung: Klaus Ulonska kommt vom Vereinsheim auf den Platz getrabt, grüßt herzlich alle Anwesenden und vermerkt schelmisch, als er unsere fragenden Gesichter erblickt: "Keine Angst, ich bin nur rein zufällig der Präsident ..."

Donnerstag, 28. August 2014. Los geht's.

Der endgültige Schritt in die Selbstständigkeit: meine Website ist online! Ab jetzt bin ich mein eigener Chef und es geht aktiv in die Akquise: neue Kontakte, neue Projekte, neue Jobs, neue Pläne. Ich bin da! Jederzeit! Daumen drücken! Wie schön, dass ich sogar ein bisschen nervös bin ...

Derweil sitze ich enthusiastisch an der Vorbereitung der nächsten Ausgabe meiner Radioshow "Let There Be Music" für den September. Ein ergiebiger Monat, der für die Jubiläums-Rubrik "Das war vor Jahren" jede Menge überraschender popmusikalischer Perlen vorzuweisen hat. Oder ahnten Sie, dass Whigfields "Saturday Night" dieser Tage schon 20 Jahre auf dem Buckel hat? ;-)

Mittwoch, 20. August 2014. Endspurt.

Neue Bilder von mir sind im Kasten – mein neuer guter Bekannter Helge Pohl hat sie im Mediapark geschossen (helgepohl.de). Das Grundlayout steht auch, und ich stecke mitten im Feinschliff der Texte. Nun noch wenige Tage, dann kann ich mit meiner neuen, eigenen Website online gehen. Wahnsinnn – die Spannung steigt. Was sagt meine Liebste, was sagt mein Bürokollege, was meine Freunde, was meine ersten Kunden? Die Arbeit und Atmosphäre im Büro derweil ist wunderbar, der Ausblick aus dem Hinterhof bringt eine nahezu romantische Anmutung mit sich. Wäre da nur nicht dieser unzuverlässige Surfstick, mit dem wir bis zum Anschluss an die digitale Welt am 2. September vorlieb nehmen müssen ....

Montag, 4. August 2014. Let There Be Music 13.

Vor genau einem Jahr startete ich das Experiment, monatlich eine Live-Radioshow auf dem Kölner Internetsender 674.fm zu produzieren und erfülle mir seitdem eine Art Jugendtraum. Dabei reise ich in einem wilden Stilmix durch 100 Jahre Popmusik und moderiere entsprechend wild auch die Sendung. Heute radle ich zum bereits 13. Mal in das Studio am Aachener Weiher und freue mich auf "zwei Stunden Popkultur, stilvolle Musik und sonstiges wirres Zeug".
Für das regelmäßige Single Malt Tasting packe ich einen raren Harzer "Glen Els" in den Rucksack – ein feines, sanftes Tröpfchen aus der "Hammerschmiede Manufactur" im niedersächsischen Dörfchen Zorge, nah meiner Geburtsstadt Clausthal-Zellerfeld. Auch musikalisch bin ich zufrieden mit der Sendung: wo sich Gewächse wie Dylan, Barry White, Talking Heads, Betty Boo und Prefab Sprout auf der Playlist vereinen, wird es nicht langweilig. Letztere sind übrigens mit einem ihrer Songs Namensgeber der Show und regelmäßiger Bestandteil in der Rubrik "Die Meisterleistung", gleichberechtigt
neben meiner anderen Lieblingsband, dem Electric Light Orchestra.

Freitag, 1. August 2014. Einzug in ein neues Büro.

Gemeinsam mit meinem lieben Kollegen Johannes Keil (buero-keil.de – wir kennen uns noch aus PRINZ-Zeiten) beziehen wir ein Büro auf der Severinstraße, mitten im Herz der Kölner Südstadt, dem Vringsveedel. Ein kleiner Traum geht in Erfüllung. Schreibtische, Regale, eine winzige Küchenzeile samt Geschirr und anderes Inventar finden ihren Weg in unser neues Refugium, ebenso ein alter Parkett-Tisch mit passenden Drehsesseln aus den Siebziger Jahren. Fehlt nur noch ein Kickertisch oder Fernseher, aber wir entscheiden uns für seriöse Arbeit. Zunächst.
Mit unserem Vermieter kippen wir nach Vertragsunterzeichnung noch einen Espresso im Café Schulze gegenüber und geben uns schwelgerisch kölschen Weisheiten aus weiblichen Reibeisen-Organen am Nebentisch hin. Herrlich! Erste Aufträge wollen bereits bearbeitet werden: Für das Intranet der Schweizer Versicherungsgruppe SwissLife porträtiere ich drei ihrer deutschen Kunden. Auf geht's, mit großen Schritten!